INTERSTATIC PROTECT 11,0 mm

Das erste Statikseil mit eingebautem Schnittschutz.

INTERSTATIC PROTECT 11,0 mm

Das erste Statikseil mit eingebautem Schnittschutz.

Erstes Statikseil mit Aramid im Mantel

Das INTERSTATIC PROTECT ist das erste Statikseil mit einem eingebauten Schnittschutz. Möglich wird dies durch hochfeste Aramidfasern, die im Flechtprozess in den Seilmantel eingeflochten werden. Dadurch erhöht sich die Schnittfestigkeit des Seiles um ein Vielfaches. Diese Eigenschaften machen das INTERSTATIC PROTECT zur ersten Wahl bei allen Einsätzen, wo scharfe Kanten nicht vollständig ausgeschlossen werden können oder immer dann, wenn eine zusätzliche Sicherheitsreserve wünschenswert ist.

 

Artikelnummer 83238  //  Längen 50, 100, 200 m  //  Durchmesser 11,0 mm  //  Seiltyp A  //  Metergewicht 77 g/m  //  Höchstzugkraft 35 kN  //  Höchstzugkraft Achterknoten 20 kN  //  Statische Dehnung 2,8 %  //  Mantelverschiebung 0 mm  //  Mantelanteil 57 %  //  Schrumpfung H2O 3,8%  //  Knotbarkeit 1,0  //  Maschinentyp 40  //  Material (Mantel/Kern) PA/PA/Aramid  //  Zertifizierung EN 1891 Typ A

 
Erhöhte Schnittfestigkeit
Angenehmes Handling dank Thermo Shield Behandlung
Kennfäden im Seilmantel geben Aufschluss über Seildurchmesser
Made in Germany
 
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Das INTERSTATIC PROTECT ist eine echte Weltneuheit im Statikseilbereich. In einem speziellen Flechtprozess werden hochfeste Aramidfasern in den Seilmantel mit eingeflochten. Im Vergleich zu Polyester oder Polyamid besitzt Aramid eine signifikant höhere Schnittfestigkeit. Das Ergebnis ist ein Statikseil mit annähernd doppelt so hoher Schnittfestigkeit wie Seile mit vergleichbarem Mantelanteil und Durchmesser.

Bei der Konstruktion setzen wir auf formstabile Kernzwirne in Kombination mit einem gefachten Mantel. Diese Kombination sorgt für hohe Bruchwerte, minimalen Schrumpf und ein geringes Dehnungsverhalten unter Last. Gleichzeitig bleibt das Seil dank der Thermo Shield Behandlung angenehm weich im Handling, wodurch es sich problemlos mit allen Abseil- und Rettungsgeräten verwenden lässt.

 

MANTEL

Gefacht:
Bei diesem Verfahren werden die Garne ohne Verdrehung parallel auf Klöppelspulen gespult. Dadurch, dass die Fasern parallel verarbeitet werden, ist die maximale Faserausnutzung gegeben und die technischen Werte, bezogen auf maximale Bruchkräfte sind die höchst erzielbaren. Einziger Nachteil ist die etwas geringere Abriebfestigkeit als bei gezwirnten Konstruktionen.

 

KERN

Gezwirnt:
Das Standardverfahren zur Herstellung von Kerneinlagen. Dabei werden, abhängig von der jeweiligen Konstruktion 3 Grundzwirne (ggf. 5 oder 6) zu einer Kerneinlage verdreht. Bei Statikseilen bilden 13 – 22 dieser Kern­einlagen den tragenden Kern.

 
 

Wie lässt sich die Schnittfestigkeit von Kermantelseilen messen?

Wie das bei Innovationen meistens der Fall ist, gibt es aktuell kein Testverfahren zur Beurteilung der Schnittfestigkeit von Seilen. Aus diesem Grund haben wir bei EDELRID eine spezielle Maschine entwickelt, die es uns ermöglicht die Schnittfestigkeit unter Laborbedingungen reproduzierbar zu testen. Dabei wird das zu testende Seil in die Maschine eingespannt und mit einer definierten Last vorbelastet.

Ein speziell entwickeltes Rad aus gehärtetem Stahl durchtrennt anschließend das gespannte Seil. Der Durchlauf des Rades in Zentimetern dient als Indikator zur Beurteilung der Schnittfestigkeit.

 
 

Der Vergleich

Das INTERSTATIC PROTECT im direkten Vergleich mit einem Statikseil mit gleichem Durchmesser.

 

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